Nach über 2.000 Kilometern und knapp vier Tagen am Ziel der Träume – Radkeller

Nach über 2.000 Kilometern und knapp vier Tagen am Ziel der Träume

Drei Tage, zwanzig Stunden und achtundzwanzig Minuten saß Markus Hager aus Oberammergau fast ununterbrochen im Sattel, umkurvte einmal die Alpenrepublik und darf sich nun als erster Deutscher feiern lassen, der das Race Around Austria (RAA), das härteste europäische Langstreckenrennen, gewonnen hat.

„Ein unvergessliches Erlebnis, die ganzen Höhen und Tiefen mit einem mal komplett vergessen“, erinnert sich Hager an diesen Moment, den er im Übrigen voll auskosten konnte, weil der in der Kategorie „Soloteam“ an Nummer zwei platzierte Ralph Diseviscourt erst neun Stunden nach ihm ins Ziel kam. Beim RAA zeichnete sich sein Sieg schon in den Jahren davor etwas ab: 2013, bei seiner Premiere, landete Hager auf Rang 5, im vorigen Jahr war er dann Dritter. „Heuer sollte es noch etwas besser werden“, lacht er. So spricht einer, der es allen gezeigt hat.

Ein sommerliches Vergnügen ist dieses Race around Austria keineswegs. Bereits nach 60 Kilometer muss das Peloton durch eine Gewitterfront mit heftigen Windböen und Starkregen. Am zweiten Tag steigt das Thermometer auf 35 Grad, gepaart mit erheblichem Gegenwind. Auf dem weiteren Weg ins Ziel gibt es immer wieder Gewitter, auch Hagelschauer und regelmäßig Regen mit heftigem Wind.

Am Ende stehen 3 Tage, 20 Stunden und 28 Minuten auf der Uhr. Markus Hager verschlägt es jetzt die Sprache: „Ein unvergessliches Erlebnis, wir werden vom ganzen Dorf gefeiert, was für ein Finish!“

Text: Pressemitteilung, Bild: RAA/Heiko Mandl